Veranstaltungskalender Hamburg

THE AUSSIE BBQ - SOUNDS AUSTRALIA

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Clubkonzert

Line Up: THE AUSSIE BBQ RETURNS TO ITS HAMBURG HOME NEXT WEEK WITH 12 AUSTRALIAN ARTISTS


THE AUSSIE BBQ and Molotow. They go together like bratwurst and sauerkraut, or Dieter Bohlen and Thomas Anders.


For over a decade Sounds Australia has been showcasing some of the best Australian music at the Reeperbahn Festival in Germany, and Molotow has always been our home in Hamburg, so we’re incredibly excited to be returning next week to present THE AUSSIE BBQ on Friday 18 September.


Join us for an amazing afternoon of Australian artistry, with 12 acts performing across both stages of Molotow. Entry is for conference and festival ticketholders only. Scroll down to see the set times for THE AUSSIE BBQ and visit the Sounds Australia website to find out more about each showcasing artist, including where else you can see them performing at the Reeperbahn Festival.


Pamela | 12:00 - 12:30 | Top Ten Bar


Wer sich genauer mit ihrer Musik auseinandersetze, würde schnell feststellen wofür sie am besten geeignet ist: ein gutes Gefühl, ein Moment des Glücks, eine Route in Richtung Morgen. Pamela behaupten das allerdings nicht nur, sondern schaffen in ihrem schimmernden Alt-Pop immer wieder diese euphorischen Augenblicke, mit denen sie Down Under schon zu einem hunderttausendfach gestreamten Duo jenseits aller KI-Slops avanciert sind. Ein Gefühl von Leichtigkeit, von Aufbruch ohne Druck ist Teil ihrer kompositorischen Identität. So entfaltet sich der Sound der beiden harmonisch mühelos und zugleich atmosphärisch, orientiert am Indie-Duktus der 90er aber auch an Projekten wie The Strokes und The xx. Als Support für Dope Lemon aber auch solo haben sie den roten Kontinent in den letzten Jahren schon von Ost bis West bespielt und in ausverkauften Venues für feuchte Augen gesorgt. Mit dem Erscheinen der lange erwarteten Debüt-EP „It's nice to see you here“ (2026) ist es nun höchste Zeit, dass ihr sie auch bei uns in Hamburg live auf der Bühne sehen könnt – noch bevor der Hype so richtig zündet.


Day We Ran | 12:30 - 13:00 | Club


Es ist eine ausgeprägte Sehnsucht, die den Sound von Day We Ran durchzieht und die sich nicht nur in den träumerischen Texten des Trios widerspiegelt. Auch in den hallenden Gitarren, luftigen Singalong-Vocals und Melodien, die sich scheinbar bis zum Horizont ausdehnen, scheint dieses bittersüße Fernweh förmlich greifbar. Von der Ostküste Australiens sendet die Band sommerliche Vibes quer über den Pazifik in die Welt hinaus und hat mit Singles wie „Forestry“ oder dem euphorischen „Foaming“ (2023) bereits ein internationales Millionenpublikum erreicht. Eine breit angelegte PR-Kampagne war dafür genauso wenig notwendig, wie die Anbiederung an irgendeinen Hype in den Socials. Stattdessen schwingt im Sound der drei Brüder eine liebliche Retro-Ästhetik mit, die etwas an psychedelische Rock-Formationen aus den späten 70ern erinnert, aber auch Nuancen von Jack Johnsons entspannter Losgelöstheit oder den harmonischen Sensibilitäten von Portugal. The Man birgt. Down Under hat die Band jedenfalls den Geheimtipp-Status längst hinter sich gelassen und kann mittlerweile auch global zig Millionen Streams verbuchen. Mit der letztes Jahr veröffentlichten Single „Snake With A Bone“ (2025) und dem neuesten Song „Carolina“ (2026) im Gepäck kommen sie nun erneut zu uns nach Hamburg und geben einen Vorgeschmack auf das lang ersehnte Debütalbum.


Jack Gray | 13:00 - 13:30 | Top Ten Bar


Es dauerte nicht lange bis Jack Gray nach dem Release seines Debütalbums „Nights Like This“ (2019) quasi grenzenlos Airplay auf den Radiostationen Australiens erhält – ein Stunt, der in diesem Tempo nur den wenigsten gelingt. Der junge Singer-Songwriter mit dem samtig weichen Timbre fängt in seinen Songs nicht nur das Lebensgefühl der Gen Z auf authentische Weise ein. Er bringt darüber hinaus auch die Gänsehautmelodien und das Gespür für hymnische Arrangements eines arrivierten Producers mit. Singles wie „Red Rental Car“ (2017) oder „I Got 3“ (2020) sahnen in kürzester Zeit Millionen von Streams auf einschlägigen Plattformen ab und werden nicht nur Down Under von Fans und Feuilletons gleichermaßen gefeiert. Anschließend tourt der studierte Multi-Instrumentalist mit Tate McRae quer durch Australien und Neuseeland, später auch mit Matt Corby durch die USA und spielt immer wieder vor ausverkaufter Hütte. Das zweite Album „If U Were Mine“ (2024) wird erwartungsgemäß ebenfalls ein voller Erfolg, bildet aber nur den Auftakt für eine ganze Reihe von Singles, mit denen er seinen Ruf als einer der spannendsten Nachwuchs-Songwriter Australiens in den Folgejahren zementieren wird. Dass er hierzulande noch nicht allzu bekannt ist, dürfte sich spätestens nach seinem Gig bei uns nachhaltig ändern.


HEADSEND | 13:30 - 14:00 | Club


Dank einer durchdringenden Bühnenpräsenz müssen Headsend nicht nur keinen Vergleich mit den unsterblichen Grunge-Legenden der 90er scheuen – sie setzen auch neue Standards für das, was damals das Genre groß gemacht hat. Im Studio wie auf der Bühne. Eine gewisse anarchische Grundhaltung zu Komposition und Produktion steht da im Vordergrund, natürlich. Aber auch lustvolle Distortions, die Stück für Stück durch klagende Melodien sägen wie der Duft einer verflossenen Liebe durch Erinnerungen des Verlustes. Dazu ein Bass, der verspielt dahin groovt und ein Schlagwerk, das derart präzise malträtiert wird, dass auch ein Dave Grohl hier nichts zu meckern hätte. Songs vom Kaliber „Stove“ oder „Chugg“ (2025) sind dementsprechend der letzte noch nötige Beleg dafür, dass Headsend eine neue Kraft im zeitgenössischen Alternative-Bereich darstellen, mit der vermutlich nur die wenigsten gerechnet haben. Die Debüt-EP „Angel Glands“ (2026) richtet Anfang des Jahres selbst die größten Kritiker auditiv neu aus, pustet mit roher Energie sämtliche Trommelfelle frei und macht ein für alle Mal klar: das Grunge-Revival ist real, es ist hier und angesichts des Zeitgeistes auch kein bisschen zu früh. Dringende Empfehlung.


REDD. | 14:00 - 14:30 | Top Ten Bar


Moderner Punk, kurz und knackig zusammengefasst? Könnte man so sagen. Mit einem Auge blickt REDD. in die frühen 2000er, als Skate Punk der Marke Blink 182, Sum 41 und Avril Lavigne der heiße Scheiß war. Mit dem anderen schaut er sich das Beste von Rappern und Pop-Artists der Gegenwart ab, um einen ziemlich einzigartigen signature sound jenseits gepushter Trends zu entwerfen. Singles wie „Bad Days“ oder der kerngeniale Breakout-Track „Jeans So Baggy“ (2025) haben den australischen Sänger, Songwriter und Rapper nicht nur auf WG-Partys und Festivals down under bekannt gemacht. Mit einer kecken No-Fucks-Given-Attitüde und jeder Menge audiovisuellem Stilbewusstsein konnte REDD. schon den Sprung über den Pazifik wagen und in den USA, schrittweise aber auch hier in Europa Fuß fassen. Noch fristet er zwischen London und Ljubljana zwar ein Dasein als Geheimtipp, doch das könnte sich angesichts seines Debütalbums „RAUNCH“ (2025) und der jüngsten Single „juliet“ (2026) schon bald ändern. Wer live erleben will, was für ein Multitalent hier gerade dabei ist durchzustarten, erhält im September bei uns eine bislang seltene Gelegenheit dazu.


South Summit | 14:30 - 15:00 | Club


Eine gewisse Ästhetik der Entschleunigung ist nicht nur im Sounddesign von South Summit allgegenwärtig, sondern auch integraler Fokus ihres Produktionsprozesses. Zwischen Indie und Reggae, Alternative Rock und Dub erhalten die Songs des australischen Projekts jede Menge Raum zur klanglichen und atmosphärischen Entfaltung. Experimente waren dahingehend von Anfang an unverzichtbar im Jam-Prozess, bei dem schon recht früh Gänsehautgaranten von der Qualität eines „Runaway“ (2022) entstanden. Instrumentell schon ein Hochgenuss, stellte sich das erst als der Anfang heraus. Denn egal ob eine Heartbreak-Hymne wie „Changes“ auf der schmerzhaft schönen EP „Creatures“ (2023) oder der süßlich vernebelte Sommer-Soundtrack „We Are“ (2025) mit all seinen Roots-Einflüssen – hier waren und sind fünf Vollblutmusiker am Werk, denen so ziemlich alles mit bestechender Leichtigkeit von der Hand geht. Down Under sind sie daher auch spätestens seit dem Debütalbum „The Bliss“ (2024) flächendeckend zur Kultband avanciert und längst für ihre hochemotionalen Live-Shows bekannt. Nun steht mit „Run It Back“ (2026) das zweite Album in den Startlöchern, das pünktlich zur schönsten Zeit des Jahres erscheinen wird. Der Sommer ist also gerettet – und ihr Gig bei uns nicht zu verpassen.


Jamaica Moana | 15:00 - 15:30 | Top Ten Bar


Multidisziplinär spielt Jamaica Moana gnadenlos ihre Karten aus und offenbart dabei ein Ass nach dem anderen auf der Hand. Als non-binäre Musikerin, Creative Director, Model und Botschafterin ihrer Māori-Community (Ngāpuhi/Tainui) etabliert sie sich seit Jahren als mediales Phänomen in Australien und demonstriert eindrücklich, dass der kulturelle melting pot der First Nations down under einen reichhaltigen musikalischen Schatz darstellt, den es zu heben gilt. In ihrer Musik gelingt Jamaica genau das, wenn sie spielerisch Rap und R&B, Soul und archaische Energien in Tracks vom Kaliber „Just Like This“ (2019) oder „Tuggawar“ (2025) channelt. Schweißtreibend und körperlich, lustvoll und sinnlich zwingt dieser Sound zum Tanzen, zum Feiern, zum Lachen. Letztes Jahr erscheint dann mit „Bud & Deni“ (2025) die heiß erwartete Debüt-EP der schillernden Alleskönnerin, mit der sie sich zwischen einer futuristischen Neuinterpretation von Missy Elliott und ihren eigenen West Coast Hip-Hop-Einflüssen aus der Kindheit positioniert. Höchste Zeit also, dass die prominente Anführerin der australischen Ballroom-Szene nun endlich auch mal zu uns nach Hamburg kommt.


Lucky | 15:30 - 16:00 | Club


Als ihr Vater ein paar Chords zu Übungszwecken auf Papier kritzelt, markiert das für Chelsea Knight den Startschuss ihrer künstlerischen Leidenschaft und Laufbahn. Seitdem ist die australische Sängerin und Songwriterin unentwegt dabei ihre Skills an der Gitarre zu verfeinern, ihre Vocals noch ausdrucksstärker zu formen und sich auch stilistisch weiterzuentwickeln. Das ist auf ihrer kürzlich veröffentlichten Debüt-EP „Biting Heels“ (2026) in jedem Song ebenso zu hören wie auf ihren Konzerten, die sie letztes Jahr schon nach Melbourne und Sydney führten. Kurz darauf durfte sie auch die legendären Garbage als Support auf ihrer komplett ausverkauften Tour durch Australien und Neuseeland begleiten. Mit dieser neu gewonnenen Konzerterfahrung und jeder Menge frischem Material im Rucksack, landet sie dieses Jahr erstmals bei uns in Hamburg und wird für einen Abend voll emotionaler Alternative-Rock-Bretter sorgen. Keinesfalls verpassen.


Sex Mask | 16:00 - 16:30 | Top Ten Bar


Sowohl als arrivierte Punk-Reformer wie auch als irrer Live-Act haben Sex Mask über die letzten drei Jahre hinweg kontinuierlich ihre Credentials aufgebaut. Down Under zockt sich das Trio aus Melbourne mit Tracks vom Kaliber „How To Be Cool At Parties“ oder „Birds“ (2023) durch sämtliche Radiostationen und positioniert sich zielsicher in hochfrequentierten Playlisten mit Tags wie Post-Punk, Industrial, Goth oder Noise Rock. Zwar treffen all diese Begriffe den Sex-Mask-Sound nicht ganz von oben, doch sind die Einflüsse mindestens so vielseitig wie angepriesen. Gerne von grobkörnigen Distortions grundiert, sickern hier kühl groovende Synths und Gitarren in ein Rhythmusfundament, das in jeder Geschwindigkeit funktioniert. Teilweise taoistisches Rätsel, dann wieder Manifest für Außenseiter, im nächsten Moment jungianische Relfexion über das Unbewusste, sind auch die Lyrics von Sänger Ry Gray ein Amalgam von Inspirationen. Sowohl auf der musikalischen als auch der lyrischen Ebene etabliert das stilsichere Trio quasi aus dem Stegreif einen ureigenen Dance-Punk-Sound, für den sie vom SXSW in Sydney bis zum britischen Great Escape Festival schon gefeiert wurden. Wer die manisch krachenden EPs „No Love“ und „Body Broker“ (2025) hört, kapiert sofort was Phase ist. Nachdem sie letztes Jahr leider kurzfristig absagen mussten, kommt jetzt endlich ihre Premiere bei uns. Bitte anschnallen.


BIG WETT | 16:30 - 17:00 | Club


So manche Künstlerin, die Down Under schon regelmäßig Venues ausverkauft, kommt mit einem ein- bis zweijährigen Delay dann letztlich auch durch Festivals wie unseres nach Europa. Das war in der Vergangenheit so und das ist auch jetzt bei Big Wett der Fall. Das umtriebige Energiebündel mit der lasziven Verve feiert expliziten Electroclash und feminine Power in Reinform – eine Mixtur, die sie zur Soundgeberin der queeren Szene Australiens gemacht hat. Gleichzeitig spiegelt sich hier der modus operandi zwischen körperlicher Clubmusik und sozialem Engagement wider, in dem Big Wett ihren X-rated Blend aus Peaches, Kim Petras und Uffie realisiert. Selbstbewusst, frech und als Antithese zu jeder verquasten Sausage-Party geeignet. Doch bei allen Inspirationsquellen und Referenzen: diese Frau ist auf ihrem ganz eigenen Weg Electro und Eurodance, Pop Rap und Acid, Diva House und Miami Bass miteinander zu verschmelzen. EPs wie „PU$$Y“ (2023) oder „Risk It“ (2025) belegen, dass sie alle Werkzeuge dafür zur Hand hat. Höchste Zeit also sie bei uns in Hamburg begrüßen zu dürfen.


Cosmo's Midnight | 17:00 - 17:30 | Top Ten Bar


Weniger denken, mehr fühlen – klingt wie ein Credo, das sich viele in diesen Zeiten auf die Stirn tätowieren sollten. Für den Sound von Cosmo's Midnight ist es tonangebend und sorgt dafür, dass Tracks wie „Walk With Me“ (2015) oder „Down For You“ (2020) über die letzten Jahre zig Millionen Streams absahnen und zu Hymnen der pulsierenden Clubszene Sydneys avancieren. Das Duo verschmilzt schillernde Synths mit idiosynkratischen Beatstrukturen und erinnert nicht selten an die unwiderstehlichen Ohrwurmqualitäten von Jamiroquai oder den sinnlichen Groove eines Nile Rodgers. Down Under gelten Alben wie „Yesteryear“ (2020) oder das programmatische „Stop Thinking Start Feeling“ (2024) deshalb nicht zu Unrecht schon seit Jahren als moderne Klassiker zwischen Nu-Disco, Synth-Funk und Deep House, denen es einfach an gar nichts fehlt. Sorgenfreier Vibe, glasklare Produktion, zuckersüße Melodien und eine dynamische Soundentwicklung mit jeder Single, jeder EP, jedem Album. What else do you want? Achso: ein Live-Konzert im perfekten Festivalrahmen vielleicht? Wir haben da was für euch.


Playlunch | 17:30 - 18:00 | Club


Wie so viele Bands der letzten Jahre, haben sich auch Playlunch während der Corona-Pandemie gegründet und gerade in der Startphase vor allem online Fans gefunden. Mit der ersten Single „Soupe Opera“ (2023) gingen sie innerhalb weniger Tage auf TikTok viral und pfefferten noch im selben Jahr das Debütalbum „Who's Ready For A Good Time“ (2023) hinterher. Darauf: der instrumentelle Funk-Slack aus den späten Siebzigern kombiniert mit der Mixtape-Ästhetik früher Hip-Hop-Heroen und einer gesunden Dosis Indie Bedroom Pop anno 2006. Läuft! Natürlich dürfen lyrische Insider der australischen Subkultur nicht fehlen, die den Comedy-Vibe der Band in immer wieder neuen Pointen untermalen. Dass sie neben Julia Gillard und Corey Worthington auch den niederländischen Iceman Wim Hof für ein Feature gewinnen konnten, ist kommentarlos geil. Letztes Jahr folgte mit „Sex Ed“ (2025) der zweite Longplayer – ein sofortiger Favorit beim australischen Radiosender Triple J, mit dem Playlunch auch der Einstieg in den nordamerikanischen Musikmarkt gelungen ist. Nun kommen sie erstmals zu uns nach Hamburg und bringen neben unverschämt guter Laune auch frisches Songmaterial mit.

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